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Georgien hat die jüdisch-georgische Geschichte und Tradition zum nationalen Kulturerbe erklärt und die UNESCO offiziell darum ersucht, das kulturelle Erbe der jahrtausendealten Gemeinschaft in die Liste des immateriellen Welt-Kulturerbes aufzunehmen.
Tee war einst eines der Hauptprodukte der georgischen Landwirtschaft. Schon Russlands Zaren tranken lieber georgischen als chinesischen Tee. Und auch während der Sowjetzeit gehörten die Teeplantagen in den Regionen entlang der georgischen Schwarzmeerküste zu den einträglichsten landwirtschaftlichen Betrieben. Nichts davon ist geblieben.
Im Fall des in Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppten und in Polizeigewahrsam zu Tode gekommenen Archil Tatunashvili hat sich erstmals ein Familienmitglied öffentlich geäußert. In einem Interview mit einem georgischen TV-Sender sagte die Mutter von Archil Tatunashvili: „Mein Sohn wurde nicht nur ermordet. Mein Sohn wurde brutal gefoltert und dann hingerichtet.“
Die Kommission des Europarats für Demokratie und Recht bescheinigte in ihrer Abschlussbewertung der neuen georgischen Verfassung, einen positiven Effekt auf die demokratischen Strukturen im Land zu haben.
Georgien bleibt ein Vorreiter im Kampf gegen die Korruption – in Osteuropa, im Vergleich zu EU-Beitrittskandidaten und sogar im Vergleich zu einigen EU-Mitgliedsstaaten. Das weist der neue Länder-Korruptionsindex von Transparency International aus.
Die Stadtregierung von Tbilisi führt härtere Strafen für Verstöße auf Baustellen und gegen Bauvorschriften ein. Bis zu 30.000 GEL (ca. 12.000 EUR) können künftig ohne Vorwarnung fällig werden, wenn Sicherheitsstandards nicht eingehalten oder Vorschriften umgangen werden.
Weihnachten in Georgien
Jan, 08, 2018 / 11:14
Während Christen in Deutschland der Ankunft der Heiligen Drei Könige gedachten, feierten die Angehörigen der georgisch-orthodoxen Kirche mit landesweiten Gottesdiensten in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar die Geburt und Menschwerdung von Gottes Sohn.
Mehr als 40 Prozent aller Frauen sind in Georgien nicht wirtschaftlich tätig. Zudem liegt der „Gender Pay Gap“, der Gehaltsunterschied zwischen Mann und Frau, im Durchschnitt bei 35 Prozent – Männer verdienen durchschnittlich deutlich besser.
Das Regierungsbündnis „Georgischer Traum“ hat sich auch bei den Regionalwahlen in Georgien am 21. Oktober 2017 behaupten können. Das Parteienbündnis erhielt landesweit im Durchschnitt 55,7% der Wählerstimmen.
Eine nicht repräsentative Umfrage des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und des zuständigen nationalen Bürgerbeauftragten haben ergeben, dass georgische Schüler relativ häufig Misshandlungen durch ihre Lehrer und Mitschüler ausgesetzt seien.