Tags : Drogenpolitik
Articles
Bei einem Treffen der Heiligen Synode, dem höchsten Gremium der georgisch-orthodoxen Kirche, berieten die Geistlichen über eine mögliche Liberalisierung der Drogengesetze in Georgien.
Das georgische Innenministerium hat Ermittlungen in die Wege geleitet, um festzustellen, ob sich bei den Protesten am Wochenende ultrarechte Gegendemonstranten des Tatbestands der Bedrohung schuldig gemacht haben.
Nach den Protesten tausender junger Menschen in der georgischen Hauptstadt Tbilisi, als Reaktion auf eine mit mutmaßlich unangemessener Härte durchgeführten Drogen-Razzia in zwei der "angesagtesten" Musik-Clubs, hat politisch die Aufarbeitung begonnen, während gesellschaftlich die Diskussionen auf breiter Front entflammt sind.
Die Proteste im Zentrum von Tbilisi, zu denen es nach einer Reihe von umstrittenen Polizeirazzien in Szene-Clubs der Hauptstadt gekommen war, sind vorerst beendet. Die an der Spitze der Proteste stehende White Noise-Bewegung ließ sich nach Verhandlungen mit dem georgischen Innenminister Giorgi Gakharia auf weitere Gespräche ein.
Eine Razzia im Szene-Viertel der Techno-Clubs in Tbilisi, gedacht als Reaktion auf acht Drogentote binnen zweier Wochen, scheint der Polizei in der georgischen Hauptstadt Tbilisi laut Zeugenaussagen in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai komplett entglitten zu sein.
Das georgische Parlament hat eine Gesetzesinitiative eingeleitet, die eine Lockerung der bisher in Georgien geltenden, äußerst strengen Gesetze zur Sanktionierung von Besitz oder Konsum von Rauschmitteln zum Ziel hat.