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Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Die USA haben den abermals wachsenden Druck Russlands auf die besetzten Gebiete in Georgien in einer offiziellen Stellungnahme verurteilt. Darin heißt es: „Die Position der USA hinsichtlich der Gebiete von Abchasien und Süd-Ossetien ist unbeirrbar: Die USA unterstützen vollends die territoriale Integrität von Georgiens international anerkannten Landesgrenzen.“
Im Rahmen eines Treffens der Konfliktparteien um die von Russland besetzte, georgische Region Abchasien haben Vertreter Georgiens ihre Forderung auf Auslieferung des in Abwesenheit verurteilten Mörders Kanji-Ogli bekräftigt.
Vor einer informellen Versammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) formulierte UN-Generalsekretär António Gutteres zwölf Prioritäten für die Weltorganisation im Jahr 2018. Die friedliche Lösung der Konflikte in Europa, einschließlich des Konflikts zwischen Russland und Georgien, habe dabei größte Bedeutung.
Die georgische Nichtregierungsorganisation „Georgian Young Lawyers´ Association“ (GYLA) hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage gegen die russische Föderation wegen Missachtung der Menschenrechte im Fall des im Mai vergangenen Jahres ermordeten Giga Otkhozoria eingereicht.
Ein Gefangenenaustausch zwischen Georgien und den beiden georgischen, aber von Russland besetzt gehaltenen Regionen Süd-Ossetien und Abchasien hat zu mehrtägigen, heftigen Protesten in Abchasien geführt. Wütende Demonstranten forderten den Rücktritt von De-facto Präsident Raul Khajimba.
In ihren Neujahrsansprachen riefen sowohl der georgische Staatspräsident, Giorgi Margvelashvili, als auch der georgische Premierminister, Giorgi Kvirikashvili, zur Versöhnung und zur Wiedervereinigung zwischen Georgien und den von Russland besetzten georgischen Gebieten Abchasien und Tskhinvali / Süd-Ossetien auf. Nur gemeinsam könne man als Volk stark und frei sein.
Fast sieben Jahre hat Giorgi Lukava in einem Gefängnis in Abchasien gesessen, einer der beiden Regionen, die sich von Georgien losgelegt haben und seit dem August-Krieg 2008 von Russland besetzt gehalten werden. Jetzt kam der Georgier frei. Um die Mittagszeit des 25. Dezember 2017 wurde er an der sogenannten Enguri-Brücke, einem Übergang zwischen Georgien und der abtrünnigen Region Abkhasien an georgische Unterhändler übergeben.
Das Schweizer Unternehmen SGS soll an Stationen entlang von drei neu eingerichteten „Handelskorridoren“ künftig den Warenaustausch zwischen Russland und Georgien überwachen und mittels elektronischer Tracking-Systeme Informationen über sämtliche gehandelte Waren an den Zoll in beiden Ländern übermitteln.
Die sogenannten Genfer Gespräche zur Lösung des russisch-georgischen Konflikts bleiben ein zähes Ringen um kleinste Fortschritte. Und nicht selten kehren die georgischen Verhandlungsführer mit wenig mehr als der Erfahrung nach Tbilisi zurück, dass die Vertreter von Abchasien, Süd-Ossetien und Russland alles tun, um auch noch diese kleinsten Fortschritte zu blockieren.