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Mehrere Vertreter der georgischen Regierung haben Kondolenzbekundungen nach Russland geschickt, in Reaktion auf das Flugzeugunglück nahe der russischen Hauptstadt, bei dem alle 71 Menschen an Bord ums Leben kamen.
„Die russischen Aggressionen von 2008 liegen nicht in einer weit entfernten Vergangenheit“, sagt der georgische Staatsminister für Europäische und Euro-Atlantische Integration, Victor Dolidze. Der Drang Moskaus, weiterhin Einfluss auf Georgien auszuüben, sei noch immer gegenwärtig – wenn auch vielleicht weniger auffällig.
Die russische Regierung hat den Vollzug des im März mit der De-Facto-Regierung der von Russland besetzten, georgischen Region Süd-Ossetien/Tskhinvali unterzeichneten "Abkommens" angekündigt, das die Integration der Armee von Süd-Ossetien in jene der Russischen Föderation vorsieht.
Bewohnern von Süd-Ossetien soll es leichter gemacht werden, die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Vladimir Putin und Anatoly Bibilov, De-facto-Präsident der von Russland besetzt gehaltenen georgischen Region Tskhinvali/Süd-Ossetien, in Moskau.
Die georgische Pianistin Eliso Virsaladze wird von Präsident Giorgi Margvelashvili mit einer Auszeichnung für ihren exzellenten Beitrag für die georgische Musik sowie auch für die Weltmusik geehrt.
Georgien und Russland einigen sich auf Normalisierung des Luftverkehrs zwischen ihren Hauptstädten und heben gegenseitige Restriktionen auf.
Mehrere Flüge von Tbilisi nach Moskau wurden vom Russischen Transportministerium ohne Vorankündigung ausgesetzt.
Die andauernden, russischen Provokationen entlang der sogenannten "Verwaltungslinie" (engl.: Administrative Border Line) zwischen den von Russland besetzten Gebieten und dem Hauptteil Georgiens drohen den einzigen direkten Austausch zwischen beiden Ländern zum Abbruch zu bringen.
Der für die besetzten Gebiete von Georgien zuständige Kreml-Berater Vladislav Surkov traf sich bei seinem Besuch in Sokhumi, der „Hauptstadt“ des von Russland besetzten Abchasien, mit dem De-facto-Premierminister von Abchasien, Raul Khajimba.
Der De-facto-Premierminister der von Russland besetzten Region Tskhinvali / Süd-Ossetien, Erik Pukhaev, sagte im Rahmen einer Sitzung des De-facto-„Regierungsausschusses für Soziökonomische Zusammenarbeit“, dass Russland in den Jahren 2018 und 2019 umgerechnet rund EUR 45 Mio. an Finanzhilfen in die Region investieren wolle.