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Ab dem kommenden Jahr will die De-facto-Regierung der von Russland besetzten georgischen Region Abchasien die bisher gültigen Pässe abschaffen und neue Reisedokumente einführen. Diese sollen jedoch so gut wie unmöglich zu beschaffen sein – insbesondere für Bewohner mit georgischen Wurzeln.
Die Oppositionsparteien „Europäisches Georgien“ und „Vereinte Nationale Bewegung“ haben eine Vereinbarung getroffen, wonach sie sich bei den im Oktober anstehenden Präsidentschaftswahlen von Georgien gegenseitig unterstützen wollen.
Mit Südkorea wächst die Liste von Ländern, die die Visavorschriften für Georgierinnen und Georgier lockern, weiter.
Die deutsche Bundespolizei hat in Dresden einen georgischen Staatsangehörigen festgenommen, der versucht haben soll, mit rund 45 Pässen in Deutschland einzureisen.
Frankreich und Georgien werden zukünftig die organisierte Kriminalität gemeinsam bekämpfen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der georgische Innenminister Giorgi Gakharia und sein französischer Amtskollege Gerard Collomb in Paris.
Im Rahmen einer konzertierten, über mehrere Monate hinweg vorbereiteten Aktion haben spanische Polizisten, unterstützt von georgischen Ermittlern, Europol und Interpol, insgesamt 129 Personen festgenommen. Die Verhafteten stehen im Verdacht, Mitglieder eines internationalen Verbrechersyndikats zu sein.
Es ist ein Urteil, das zugleich die Unabhängigkeit der Justiz in Georgien unterstreicht: In zwei Fällen gab das Verfassungsgericht von Georgien Klagen von religiösen Minderheiten Recht. Beklagter in beiden Verfahren war das georgische Parlament.
Ein russischer Staatsangehöriger soll eine giftige Substanz am Ticketschalter der russischen Fluggesellschaft Aeroflot am International Flughafen Tbilisi verschüttet haben. Dies bestätigten nun georgische Sicherheitsbehörden, nachdem bereits mehrere Medien dazu berichtet hatten.
In einem offenen Brief an den Nordatlantikrat fordern knapp 50 georgische und internationale Nichtregierungsorganisation in bemerkenswert deutlicher Sprache die Aufnahme von Georgien in das transatlantische Verteidigungsbündnis NATO.
Unvergessen ist in Georgien der NATO-Gipfel, der in den ersten Apriltagen 2008 in Bukarest stattfand. Die USA hatte Georgien den Beitritt in Aussicht gestellt; europäische Verbündete indes – allen voran Deutschland – äußerten erhebliche Bedenken und legten in einer dramatisch verlaufenen Sitzung ihr Veto ein. US-Präsident George W. Bush war blamiert. Die Georgier empört (vor allem über Bundeskanzlerin Angela Merkel) und der georgische Staatspräsident Mikheil Saakashvili ohne Plan B. Die einzigen, die von der heiklen Situation profitierten, waren die Machthaber im Kreml.