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Zum 10. Jahrestag des Augustkriegs zwischen Russland und Georgien spricht die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, Georgien erneut die unbeirrbare Unterstützung der EU zu. Insbesondere die georgische Politik gegenüber den noch immer von Russland besetzten Gebieten, geprägt durch die Friedensinitiative „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“, entspreche genau dem Ansatz der EU.
Zurückhaltung war nicht zu erwarten: Während in Georgien die Gedenkveranstaltungen für die Opfer des 'Augustkriegs 2008' begannen, drohte der russische Premierminister Dmitri Medvedev, ein eventueller NATO-Beitritt Georgiens würde "einen furchtbaren Konflikt auslösen und katastrophale Folgen haben".
Erwartungsgemäß hat die unabhängige Abgeordnete des georgischen Parlaments, frühere französische Diplomatin und ehemalige Außenministerin von Georgien, Salome Zurabishvili, ihre Kandidatur für die im Oktober anstehende Präsidentschaftswahl erklärt.
Vor zehn Jahren fanden die wachsenden Spannungen zwischen Russland und Georgien ihren tragischen Höhepunkt in einem kurzen aber folgenschweren Krieg. Zwischen dem 8. und dem 12. August 2008 verloren rund 850 Menschen ihr Leben. Knapp 200.000 mussten von ihrem Zuhause fliehen. Mehr als 52.000 georgische Familien sind noch heute Binnenflüchtlinge im eigenen Land - ohne Chance in ihr verlassenes Zuhause zurückzukehren. Ein Fünftel des Staatsgebiets von Georgien steht nach wie vor unter russischer Besetzung und wird von international nicht anerkannten De-Facto-Regierungen verwaltet.
Der Rücktritt der obersten Richterin am Nationalen Gerichtshof von Georgien, Nino Gvenetadze, hat nicht nur bei Angehörigen des georgischen Justizapparates, zu geradezu schockierten Reaktionen geführt. Auch Politik, Öffentlichkeit und internationale Beobachter zeigen sich sehr besorgt.
Der Dollarisierung des Georgischen Lari (GEL) entgegenzuwirken ist eine der zentralen Aufgaben der georgischen Finanzpolitik, um die Stabilisierung des georgischen Marktes sicherzustellen.
Erneut hat die regierende Partei "Georgischer Traum" die Entscheidung vertagt, wer Ihr Kandidat oder ihre Kandidatin für das Amt des Präsidenten von Georgien sein soll.
Nach einem zwischenzeitigen Einbruch scheint die georgische Bevölkerung einen Beitritt ihres Landes in die EU- und die NATO wieder deutlich positiver zu sehen.
Die alljährliche, multinationale Militärübung „Noble Partner“ hat mit dem Eintreffen verbündeter Militär- und Sicherheitsexperten und ausländischen Truppenverbänden begonnen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einladung der georgischen Regierung angenommen und will „in Kürze“ zu einem Staatsbesuch nach Georgien kommen. Dies bestätigte der georgische Premierminister Mamuka Bakhtadze nach einem Gespräch mit der deutschen Botschafterin in Georgien, Heike Peitsch.