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Erneut hat die regierende Partei "Georgischer Traum" die Entscheidung vertagt, wer Ihr Kandidat oder ihre Kandidatin für das Amt des Präsidenten von Georgien sein soll.
Nach einem zwischenzeitigen Einbruch scheint die georgische Bevölkerung einen Beitritt ihres Landes in die EU- und die NATO wieder deutlich positiver zu sehen.
Die alljährliche, multinationale Militärübung „Noble Partner“ hat mit dem Eintreffen verbündeter Militär- und Sicherheitsexperten und ausländischen Truppenverbänden begonnen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einladung der georgischen Regierung angenommen und will „in Kürze“ zu einem Staatsbesuch nach Georgien kommen. Dies bestätigte der georgische Premierminister Mamuka Bakhtadze nach einem Gespräch mit der deutschen Botschafterin in Georgien, Heike Peitsch.
Es sind Aussagen, wie man sie sich von der Politik öfter wünschen würde: Unmissverständlich spricht sich der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Umweltschutz und natürliche Ressourcen, Kakha Kuchava, für eine nachhaltige und „grüne“ Wirtschaft in Georgien aus. Er folgt damit dem Antrieb des georgischen Premierministers Mamuka Bakhtadze, der vor wenigen Tagen die „Initiative Grüne Wirtschaft“ präsentiert hatte.
Nach seinem Besuch in Damaskus erklärte der De-facto-Präsident des von Russland besetzten georgischen Gebietes Tskhinvali / Süd-Ossetien, Anatoly Bibilov, der syrische Machthaber Baschar al-Assad wolle seiner Einladung folgen und in die Region reisen, deren Unabhängigkeit international nicht anerkannt wird.
Im ersten Interview seit seiner Rückkehr in die Politik und der (Wieder-)Übernahme des Vorsitzes der 2011 von ihm gegründeten, seit 2012 regierenden Partei "Georgischer Traum", überraschte Bidzina Ivanishvili mit der Überlegung, dass seine derzeit mit verfassungsgebender Zwei-Drittel-Mehrheit regierende Partei auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten für die im Herbst anstehende Präsidentschaftswahl verzichten solle.
Die Aufnahme von Georgien in die Liste der sogenannten "sicheren Herkunftsländer" ist, trotz eines vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurfs, keineswegs gesichert.
Eine Woche nach dem NATO-Gipfel 2018 traf eine georgische Delegation unter Premierminister Mamuka Bakhtadze den Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, in Brüssel. In den Gesprächen unterstrich Stoltenberg NATO’s Unterstützung in der Wiederherstellung der territorialen Integrität von Georgien und führte zukünftige Maßnahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsbündnis und Georgien aus. Stoltenberg rief außerdem Russland zum Unverzüglich Rückzug aus den besetzten Gebieten in Georgien auf.
Georgien soll sicheres Herkunftsland werden. Worauf die georgische Regierung seit Jahren drängt, soll endlich umgesetzt werden. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf, ausgearbeitet vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, beschlossen.