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Der georgische Botschafter in Georgien, Janos Herman, hat die Bemühungen der georgischen Regierung im Vorgehen gegen den Missbrauch der Visaliberalisierung durch einzelne georgische Staatsbürger gewürdigt. Aus seiner Sicht sind die zuvor (auch durch Deutschland) beanstandete Unregelmäßigkeiten bei der Einreise von Georgierinnen und Georgien in die EU beseitigt.
Einhellig skeptisch fielen erwartungsgemäß die Reaktionen georgischer Politiker auf das angebliche "Gesprächsangebot" des langjährigen abchasischen De-facto-Außenministers (1997-2011) und kurzzeitigen abchasischen De-facto-Premierminister (2010-2011), Sergei Shamba, aus.
Der ehemalige De-facto-Premierminister von Abchasien, Sergei Shamba, sorgt für Schlagzeilen im politischen Sommerloch. In einem Interview mit "Echo Moskau" sagte er (wörtlich übersetzt):
Mit der Gesetzesänderung, die eine doppelte Staatsbürgerschaft für Georgierinnen und Georgier ermöglicht, können ehemalige Staatsbürger, die diese für eine andere aufgeben mussten, nun wiedererlangen.
Anwohner aus dem Ort Koda nahe der Verwaltungslinie zu Tskhinvali / Süd-Ossetien haben einen neu errichteten Beobachtungsposten der russischen Besatzer in Süd-Ossetien ausfindig gemacht. Nach ersten Eindrücken vermuten Experten, dass er der Wahrnehmung von Bewegungen auf der anderen Seite der Verwaltungslinie dienen soll.
Dass Russland seine militärische Präsenz in den besetzten georgischen Gebieten in Form von stationierten Truppen und militärischen Übungen konstant hochfährt, ist nicht neu. Das Ausmaß des gegenwärtigen Übungsmanövers ist jedoch einmal mehr ein Zeichen dafür, dass Russland Macht demonstrieren will.
Das staatliche Förderprogramm „Produce in Georgia“ soll leichter zugänglich gemacht werden. Um georgische Unternehmen gezielter und schneller fördern zu können, will die georgische Regierung die Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm lockern.
Der Plan ist nicht neu: Die georgische Regierung will das Eigentum von Binnenflüchtlingen, die durch den Augustkrieg aus den nun von Russland besetzten Gebieten Süd-Ossetien / Tskhinvali und Abchasien vertrieben wurden, protokollieren. Mit Unterbrechungen hatte man bereits 2006, also noch vor dem Krieg, damit begonnen, Eigentumsrechte in verschiedenen Teilen von Georgien zu registrieren. Nun soll das zwischenzeitig unterbrochene Projekt wieder aufgenommen werden.
Der Abschlussbericht der gerichtsmedizinischen Untersuchungen des Leichnams von Archil Tatunashvili bestätigt seinen Tod infolge massiver, äußerer Gewalt: Dies meldet der Georgian Public Broadcaster (GPB), der angibt, im Besitz von Kopien des angeblich 60-seitigen, forensischen Berichts zu sein.
Während man in Georgien weiter darüber streitet, was die eigentlichen „Ursachen“ für den Anfang des Krieges im August 2018 waren und bei wem die tatsächliche „Schuld“ lag, fordert die ehemalige Außenministerin der USA, Condoleezza Rice, die Umschreibung der Geschichte des Endes dieses Krieges.