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Georgische Unternehmen sollen ab dem 1. Dezember dazu verpflichtet werden, den Abfall zu verringern, der im Produktionsprozess entsteht.
Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat die Einladung zu einem Besuch in Georgien angenommen und wird noch im Oktober zu Gesprächen nach Tbilisi kommen. Das georgische Außenministerium sieht in dem Besuch eine weitere Bestätigung der engen Beziehungen zwischen Georgien und den USA.
Die Internationale Frankfurter Buchmesse hat begonnen. Das Ehrengastland Georgien fasziniert mit einem außergewöhnlichen Pavillon, der das Motto „Georgia made by Characters“ im Wortsinne buchstäblich erlebbar macht.
Zehn Tage nachdem die Georgierin Maia Otinashvili von De-facto-Truppen der von Russland besetzten Region Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden war, ist sie nun wieder freigekommen.
Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili hat den bisherigen Vize-Außenminister David Dondua zum neuen Botschafter von Georgien in der Republik Österreich ernannt. Mit dem Posten als Botschafter in Österreich verbindet sich das Amt des Vertreters von Georgien in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Erneut nehmen verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine Aussage der georgischen Präsidentschaftskandidatin Salome Zurabishvili zum Anlass für vehemente Kritik.
Der Leiter des Nationalen Zentrums zur Seuchenbekämpfung (NCDC), Amiran Gamkrelidze, hat Behauptungen russischer Medien dementiert, wonach im nahe der georgischen Hauptstadt Tbilisi gelegenen „Richard-Lugar-Zentrum“ illegale Experimente und Forschungen zur Herstellung von Biowaffen durchgeführt würden.
„Georgia made by characters“ lautet das Motto, das Georgien für seinen Auftritt als Ehrengastland auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt a. M., vom 10. – 14. Oktober 2018, in feiner Doppeldeutigkeit gewählt hat: „Character“ meint im Englischen den „Buchstaben“ im Alphabet ebenso wie den „Charakter“ im Sinne einer Persönlichkeit. Und tatsächlich ist das georgische Alphabet so einzigartig and charakteristisch wie es die Mentalitäten der verschiedenen Volksstämme in den Regionen des Landes am südlichen Kaukasus sind. Charaktere, die in Georgien selbst zum Gegenstand vielsagender Geschichten und wunderbar ironischer Anekdoten geworden sind.
Für das politische Georgien war es eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres: Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zehn Jahre ist es her, dass sie zuletzt nach Georgien gereist war. Damals, im August 2008, kam sie wenige Tage nach Abschluss des Waffenstillstandsabkommens mit Russland. Georgien stand noch unter dem Schock des Krieges der binnen weniger Tage mehr als tausend Leben gekostet und noch mehr Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hatte.
Zum letzten Mal haben die Wählerinnen und Wähler in Georgien am 28. Oktober die Möglichkeit, ihren Staatspräsidenten in direkter Wahl zu bestimmen. Eine beschlossene Änderung der georgischen Verfassung sieht für die Zukunft eine Wahl des Präsidenten durch ein extra und ausschließlich dafür einberufenes Wahlgremium vor, ähnlich der Bundesversammlung in der Bundesrepublik Deutschland. Während die Amtsperiode des nun zu wählenden Präsidenten fünf Jahre beträgt, wird sich der Turnus in Zukunft auf vier Jahre verkürzen. Eine einmalige Wiederwahl bleibt möglich.