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Nichts hat die georgische Gesellschaft mehr zusammengeschweißt als der Krieg im August 2008. Und nichts hat die Georgier mehr zerrissen und bis heute entzweit als die Frage nach den Ursachen und der Schuld dieses Kriegs. Offene Wunden allenthalben. Das zeigt sich in diesen Tagen in schmerzlicher Deutlichkeit. Zwischen Gedenkfeiern und Besuchen von Hinterbliebenen getöteter Soldaten und Zivilisten bricht unter führenden Politikern erneut ein Streit über die „wahren Ursachen“ und die „tatsächliche Schuld“ aus.
Kritikern hat es zu lange gedauert. Nun hat Georgiens Präsident, Giorgi Margvelashvili, den Tag für die Präsidentschaftswahl auf den 28. Oktober 2018 festgelegt.
Der NATO-Gifpel 2018 in Brüssel endete mit einer separat verfassten Erklärung der NATO-Georgien Kommission. Darin bekennen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO zur Vorreiterrolle von Georgien in der Region und der zukünftigen Mitgliedschaft des Landes in der NATO.
Seit Tagen kämpfen Rettungshelfer gegen die Folgen einer Flutkatastrophe in der Region Mestia in Oberswanetien. Der Fluss Nenskra war nach starken Regengüssen und einem Erdrutsch über die Ufer getreten und hatte in reißender Geschwindigkeit Bäume, Autos und sogar Häuser mitgerissen.
Der Vorsitzende der Regierung der Autonomen Republik Adscharien in Georgien, Zurab Pataradze, ist zurückgetreten. Seine Entscheidung sei bereits intern besprochen worden und sein Rücktritt sei ein ordentlicher Amtswechsel, so Pataradze in einer ersten Stellungnahme.
Anlässlich des Besuchs des georgischen Präsidenten Giorgi Margvelashvili in Estland würdigte die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid die Fortschritte in der Entwicklung von Georgien.
Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili hat dem in süd-ossetischem Polizeigewahrsam mutmaßlich zu Tode gefolterten Archil Tatunashvili posthum den georgischen Ehrenorden für „außerordentliche bürgerliche Verantwortung und Mut“ verliehen. Margvelashvili überreichte die Auszeichnung den Eltern von Archil Tatunashvili.
Mit Blick auf den bevorstehenden NATO-Gipfel am 11./12. Juli in Brüssel, hat der georgische Außenminister, Mikheil Janelidze, auf den Beitrag hingewiesen, den Georgien für das Bündnis leiste:
Bei einem Unglück in einem Steinkohlebergwerk in Tkibuli (West-Georgien) sind mindestens sechs Bergarbeiter ums Leben gekommen. Mindestens drei weitere Arbeiter wurden beim Einsturz eines Stollens schwer verletzt. In einer ersten Erklärung sprach der georgische Staatspräsident Giorgi Margvelashvili den betroffenen Angehörigen seine Anteilnahme aus und kritisierte zugleich alle Verantwortlichen, einschließlich der georgischen Regierung: Die Sicherheitsvorkehrungen an Arbeitsplätzen in vielen georgischen Betrieben seien „dramatisch schlecht und inakzeptabel".
Mit militärischen Ehren und in Anwesenheit des Präsidenten, des Premierministers sowie zahlreicher Mitglieder des georgischen Kabinetts und des Parlaments fand heute die Trauerfeier für Archil Tatunashvili statt. Im Anschluss daran wurde Tatunashvili auf dem Militärfriedhof von Muchatgverdi bestattet.