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Ein Beispiel für die Arbeit der russischen Propagandamaschine zur gezielten Verteilung von Falschinformationen hat der deutsche Ableger der russischen Nachrichtenagentur Sputnik News geliefert. Ein Bericht der Agentur zu einem Protest in Georgien enthält nachweislich falsche Inhalte.
Die georgische Polizei hat die Zelte, mit denen Protestierende die Hauptstraße in Tbilisi vor dem alten Parlamentsgebäude blockiert hatten, abgebaut und die Straße freigeräumt. Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei wurden Nika Melia, Vorsitzender der Oppositionspartei „Vereinte Nationale Bewegung“, sowie weitere Personen in vorübergehenden Gewahrsam genommen.
In Tbilisi hat das Gerichtsurteil im Verfahren um eine Auseinandersetzung zwischen Schülern, bei der zwei Minderjährige mit Messern erstochen worden waren, zu Demonstrationen geführt. Der Generalstaatsanwalt trat im Zuge der Proteste zurück.
Mit kleinen spontanen Protestaktionen vor verschiedenen Regierungsgebäuden haben Aktivisten für mehr Toleranz gegenüber der Gemeinschaft der LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender) in Georgien geworben. Parallel organisierte die georgisch-orthodoxe Kirche einen Umzug, in dessen Mittelpunkt der Wert der „traditionellen“ Familie stand.
Das georgische Innenministerium hat Ermittlungen in die Wege geleitet, um festzustellen, ob sich bei den Protesten am Wochenende ultrarechte Gegendemonstranten des Tatbestands der Bedrohung schuldig gemacht haben.
Die Kirche genießt in Georgien das größte Vertrauen in der Bevölkerung. Dies geht aus einer Meinungsumfrage der Nichtregierungsorganisation Transparency International hervor.
Die Proteste im Zentrum von Tbilisi, zu denen es nach einer Reihe von umstrittenen Polizeirazzien in Szene-Clubs der Hauptstadt gekommen war, sind vorerst beendet. Die an der Spitze der Proteste stehende White Noise-Bewegung ließ sich nach Verhandlungen mit dem georgischen Innenminister Giorgi Gakharia auf weitere Gespräche ein.
Essen ist seine Leidenschaft. Jetzt wurde sie ihm zum Verhängnis. Ausgerechnet in einem georgischen Restaurant im Zentrum von Kiew wurde Mikheil Saakashvili heute erneut verhaftet - aber diesmal professioneller.
Die Attentäter vom 11. September 2001 hatten in Hamburg studiert. Jene, die 2015 im Pariser Musik-Club ‚Bataclan‘ Dutzende Konzertbesucher töteten, hatten in einem Vorort von Brüssel gelebt. Und der Islamist, der mit einem LKW im Dezember 2017 in einen Berliner Weihnachtsmarkt raste, war zuerst seiner fälligen Abschiebung durch deutsche Behörden entkommen, um sich dann monatelang unbehelligt in der deutschen Hauptstadt aufzuhalten, bevor er das Blutbad anrichtete.
Zwei Männer aus der Küstenstadt Batumi wurden heute zu je 18 Monaten Haftstrafen verurteilt, weil sie sich an den gewaltsamen Ausschreitungen in der Hauptstadt der georgischen Region Adscharien im März letzten Jahres beteiligt hatten.