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Zum letzten Mal haben die Wählerinnen und Wähler in Georgien am 28. Oktober die Möglichkeit, ihren Staatspräsidenten in direkter Wahl zu bestimmen. Eine beschlossene Änderung der georgischen Verfassung sieht für die Zukunft eine Wahl des Präsidenten durch ein extra und ausschließlich dafür einberufenes Wahlgremium vor, ähnlich der Bundesversammlung in der Bundesrepublik Deutschland. Während die Amtsperiode des nun zu wählenden Präsidenten fünf Jahre beträgt, wird sich der Turnus in Zukunft auf vier Jahre verkürzen. Eine einmalige Wiederwahl bleibt möglich.
Hintergrund:

Wird der nächste Präsident aus dem über Tbilisi thronenden Avlabari-Palast ausziehen und in den urbanen Atoneli-Palast einziehen? Wenn es nach den Präsidentschaftskandidaten Salome Zurabishvili geht: ja. Mit ihrer Idee stieß sie eine alte Debatte an.
Erneut hat die regierende Partei "Georgischer Traum" die Entscheidung vertagt, wer Ihr Kandidat oder ihre Kandidatin für das Amt des Präsidenten von Georgien sein soll.
Kritikern hat es zu lange gedauert. Nun hat Georgiens Präsident, Giorgi Margvelashvili, den Tag für die Präsidentschaftswahl auf den 28. Oktober 2018 festgelegt.
In seinen Treffen mit den georgischen Oppositionsführern besprach der US-amerikanische Vizepräsident Mike Pence die Lage der Demokratie im Land und die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit.
Der ehemalige georgische Parlamentspräsident David Usupashvili hat die Gründung einer neuen Partei bekanntgegeben. Usupashvili, der zuvor auch den Vorsitz der Republikanischen Partei Georgiens innehatte, will mit seiner neuen Partei „Die Aufbaubewegung“ (engl.: „The Buildup Movement“) vor allem die Weiterentwicklung staatlicher Institutionen antreiben und „das Land voranbringen“.