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Reporter ohne Grenzen:
Georgien steigt in Rangliste der Pressefreiheit auf
Drei Plätze nach oben, von Platz 64 auf 61, steigt Georgien im Länder-Ranking von "Reporter ohne Grenzen" für das Jahr 2017.

Die Nichtregierungsorganisation, die weltweit als kritischster Beobachter in Sachen Pressefreiheit gilt, attestiert Georgien damit weitere Fortschritte in diesem Bereich und stuft die Situation im Land besser ein als in manchem Mitgliedsstaat der EU, wie etwa Kroatien, Malta, Griechenland, Ungarn oder Bulgarien.

Die Bewertung von "Reporter ohne Grenzen" widerspricht auch Kritikern, die eine Einschränkung oder gar Beschneidung der Pressefreiheit in Georgien zu erkennen meinen.

Ganz ohne Kritik und eine unmissverständliche Mahnung indes bleibt der Bericht nicht: "Die Reformen der vergangenen Jahre haben Verbesserungen in der Transparenz von Medienbesitz und der Vielfalt von Fernsehsatelliten gebracht, doch Inhaber bestimmen noch immer redaktionelle Inhalte,“ heißt es im Bericht. Der Ausgang des anhaltenden Disputs um den oppositionell zugeordneten Fernsehsender Rustavi 2 sei daher entscheidend für die Wahrnehmung der Pressefreiheit in Georgien und des Einsatzes der georgischen Regierung für selbige.

Kritik übt die Organisation auch an der Verschleppung des aserbaidschanischen Journalisten Afghan Mukhtarli, der vor knapp elf Monaten auf noch immer ungeklärte Weise im Exil in Tbilisi verschwand und seitdem in Aserbaidschan im Gefängnis sitzt. Die Regierung dürfe nicht ihre Rolle als Exil für Regimekritiker aufgeben, da diese sonst keinen Zufluchtsort in der Region mehr hätten, so der Bericht.

Das aktuelle Ranking der Organisation Reporter ohne Grenzen finden Sie hier (externer Link).
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