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Größere Transparenz bei Staatsausgaben in Georgien
Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte heute seine Einschätzung zur Transparenz des georgischen Staatshaushaltes.

Der Bericht bescheinigt Georgien sich durch die zahlreichen Reformen hinsichtlich der Transparenz in den Einnahmen und Ausgaben des Staates deutlich verbessert zu haben. Der IWF führt das Land nun auf dem 16. Platz von 102 untersuchten Ländern. Georgien verbesserte sich im Punktesystem der Institution von 34 Punkten im Jahr 2006 auf 66 Punkte im Jahr 2015. Dennoch sieht der IWF weiteren Reformbedarf.

Verbesserungen erforderlich in einigen Kategorien


Anhand von 36 Kategorien untersucht der Internationale Währungsfonds die Transparenz im Staatshaushalt von 102 ausgewählten Staaten. In 18 dieser Kategorien schneide Georgien mit den Prädikaten „gut“ und „fortgeschritten“ ab, in zehn weiteren mit „grundlegend“. Die Autoren heben besonders die regelmäßig veröffentlichten staatlichen Berichte über Ausgaben von Steuermitteln, die gute Abstimmung bei der Erstellung des Staatshaushaltes im Parlament und die Erfassung/Einschätzung von Risiken für Staatshaushalt und Privatwirtschaft als vorbildlich hervor. Verbessern müsse sich Georgien beispielsweise bei der Auflistung aller Ausgaben und der Herstellung von Zusammenhängen zwischen Veränderungen im Budget.

Den vollständigen Bericht in englischer Sprache finden Sie hier (externer Link).

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