NATO
NATO-Georgien-Kommission tagte in Brüssel
Georgien kann nach Ansicht der NATO-Georgien-Kommission große Erfolge bei der Umsetzung der Maßnahmen, die im gemeinsamen Jahresplan vereinbart wurden, vorweisen. Gleichzeitig bewertete die Kommission bei ihrer Tagung in Brüssel die Reformen der georgischen Regierung in den Bereichen der Demokratieförderung, Wirtschaft und Sicherheit als bedeutend.

Die anwesenden Vertreter der NATO-Mitgliedsstaaten bekräftigten ihre Unterstützung für Georgien und die schrittweise Integration des Landes in das Verteidigungsbündnis. Daher sei man nicht nur bereit, politischen Beistand zu leisten, sondern auch im Bereich der Verteidigung weiterhin eng zusammen zu arbeiten und so die Interoperabilität von Truppen der NATO und Georgiens zu erhöhen.

Breite Unterstützung für Georgien


NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte, dass die Verteidigungsallianz geschlossen hinter dem Anspruch von Georgien auf territoriale Integrität und Souveränität stehe. Der georgische Außenminister Mikheil Janelidze, der persönlich nach Brüssel gereist war, bedankte sich für die breite Unterstützung. Georgien sei ein herausragender Garant für Sicherheit in der Kaukasus- und Schwarzmeerregion, so Janelidze. Auch in der Zukunft werde sein Land versuchen, Schritt für Schritt an einem Beitritt zur NATO zu arbeiten. Angesichts der positiven Bewertung durch die Kommission zeigte sich Janelidze zuversichtlich, dass der Fortschritt bei der euro-atlantischen Integration von Georgien auch auf dem nächsten NATO-Gipfel im Juli zur Sprache kommen werde.


NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg (li.) im Gespräch mit dem georgischen Außenminister Mikheil Janelidze (2. v. li.) (© NATO)

In Vier-Augen-Gesprächen informierte Außenminister Janelidze NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und die stellvertretende Generalsekretärin Rose Gottemoeller über die Lage in den von Russland besetzten georgischen Gebieten und die generelle Sicherheitslage in der Region.
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