Justiz
© Innenministerium von Georgien
Nach Mord an US-Familie: Mutmaßlicher Täter will auf „nicht schuldig“ plädieren
Es war ein Mord, der international für Entsetzen gesorgt hat: Ein 20-jähriger Hirte soll in Georgien ein US-amerikanisches Ehepaar und ihr vierjähriges Kind getötet haben. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Sein Anwalt gab jetzt an, sein Mandant wolle auf „nicht schuldig“ plädieren.

Des Weiteren sagte der Anwalt, dass die verschiedenen Versionen des Tathergangs, die durch die Medien verbreitet werden, nicht der Wahrheit entsprächen. Weitere Details könne er jedoch noch nicht bekanntgeben.

Die Bestürzung über den Vorfall ist derweil groß. Zahlreiche Georgierinnen und Georgier zogen vor die US-Botschaft in Tbilisi, legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und hielten für eine Gedenkminute inne.

Die geschäftsführende Botschafterin der USA in Georgien, Elizabeth Rood, dankte den georgischen Behörden für ihr schnelles Handeln und die umgehende Festnahme des mutmaßlichen Täters.
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