Justiz
© Innenministerium von Georgien
Innenministerium bestätigt Mord an US-Familie
Ein furchtbarer Verdacht hat sich bestätigt: Ein 20-jähriger Hirte hat gestanden, in der Schlucht von Khada, nahe des Ferienorts Gudauri, einen US-amerikanischen Vater und sein vier Jahre altes Kind erschossen zu haben. Die Mutter stürzte offenbar auf der Flucht vor dem Täter in eine Schlucht und verletzte sich dabei tödlich.

Dies bestätigte ein Sprecher des georgischen Innenministeriums. Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Ehepaar und dem Kind um eine aus den USA stammende Familie, die seit sechs Jahren in Georgien lebte und eine doppelte Staatsbürgerschaft gehabt habe.

Die Familie sei wandern gewesen, als es offenbar zu einer Auseinandersetzung mit dem Hirten kam. Dieser habe dann zur Waffe gegriffen.

Der Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen. Er soll die Tat bereits gestanden haben. Genaue Hintergründe gab der Sprecher jedoch nicht bekannt.

Das Verhör daure an. Der Beschuldigte werde sich auch psychologischen Tests unterziehen müssen, so der Sprecher des Innenministeriums.

Im Falle einer Verurteilung droht dem mutmaßlichen Täter lebenslange Haft.
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