Innenpolitik
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Tkibuli-Mine: Betreiberfirma verteidigt Sicherheitsstandards
Erneut sind Minenarbeiter in einer Kohlemine im georgischen Tkibuli ums Leben gekommen; erneut flammt die Debatte um den Vorwurf unzureichender Sicherheitsmaßnahmen auf – in den Bergwerken Georgiens speziell, aber auch generell im Land.

Der Leiter für Arbeitssicherheit der Betreiberfirma „Saknakhshiri“ äußerte sich bislang nur sehr knapp zu den Vorwürfen: „Die Sicherheitsstandards wurden eingehalten. Die Ermittlungen werden das bestätigen.“ – Was soll einer in seiner Position auch anderes sagen, wenn er nicht sofort ins Gefängnis kommen oder der Wut der betroffenen Bevölkerung zum Opfer fallen will.

Die Ermittlungen sollen aufgenommen werden, sobald die Mine wieder freigegeben ist. Die Methanexplosion hat Teile der Mine zum Einsturz gebracht; die gesamte Mine muss nun auf ihre Stabilität geprüft werden. Auch deutsche Experten sollen, so ist zu hören, für die Ermittlungen hinzugezogen werden.
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