Innenpolitik
Die Heilige Synode der georgisch-orthodoxen Kirche. © Patriarchat von Georgien
Georgisch-orthodoxe Kirche gegen Liberalisierung von Rauschgiftgesetz
Bei einem Treffen der Heiligen Synode, dem höchsten Gremium der georgisch-orthodoxen Kirche, berieten die Geistlichen über eine mögliche Liberalisierung der Drogengesetze in Georgien.

Dabei warnte die Versammlung vor einer „schwerwiegenden gesellschaftlichen Lage“. Die Liberalisierung des geltenden Rauschgiftgesetzes könne zum vermehrten Anbau von Cannabis führen. Der Synode zufolge würde die Erlaubnis zum Anbau auch gleichzeitig eine Erlaubnis zum Drogenhandel bedeuten. Dies sei „völlig inakzeptabel“.

Die Kirche fordere härtere Strafen für den Handel und den Missbrauch von Drogen. Insbesondere für Drogenhändler fordere die Synode schärfere Gesetze. Gleichzeitig zeige sie sich aber offen für die Behandlung von Drogenabhängigen.

Im Falle des Todes durch eine Überdosis erwägt die Kirche jedoch, religiöse Rituale um Zuge der Bestattung zu verweigern.
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