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Merkel: Georgien gehört zum „nächsten Ring“ der EU-Beitrittsländer
Auch zum Thema EU-Mitgliedschaft erhofften sich viele Menschen in Georgien mindestens ermutigende Aussagen von der Bundeskanzlerin – und bekamen diese auch, wenngleich im Rahmen einer realistischen Perspektive, die im übrigen auch vom georgischen Premierminister Mamuka Bakhtadze unterstrichen wurde:

„Die EU muss auch in der Lage sein, neue Länder aufzunehmen“, sagte Merkel und zeigte den Gegnern einer EU-Erweiterung subtil aber bestimmt ihren Standpunkt in der Debatte. Georgien, so Merkel, sei „definitiv ein Land, das die größte europäische Aussicht hat“ und zum „nächsten Ring“ weiterer Beitrittsländer gehöre.

Georgien „ein sehr guter Partner“

„Wir sind über die Europäische Union natürlich auf einem Weg der immer intensiveren Beziehung. Dazu haben das Assoziierungsabkommen und natürlich auch das Freihandelsabkommen beigetragen. Die Visaliberalisierung hat unsere Kontakte erleichtert. Ich möchte mich auch dafür bedanken, dass wir eine sehr gute Zusammenarbeit im Bereich der Bekämpfung von organisierter Kriminalität haben. Da ist Georgien wirklich ein sehr guter Partner.“

Auf einen zeitlichen Rahmen für einen EU-Beitritt von Georgien wollte sich die Kanzlerin erwartungsgemäß nicht festlegen. Der georgische Premierminister zeigte ausdrücklich Verständnis dafür – und unterschied sich darin deutlich von seinen Vorgängern.
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