Besetzte Gebiete
Große Unterstützung für georgische Friedensinitiative
Die neue Friedensinitiative „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“ der georgischen Regierung stößt international auf breite Zustimmung und Unterstützung.

USA begrüßt Vorstoß


Das US-amerikanische Außenministerium begrüßte das Programm als Maßnahme, die den verwundbarsten Teilen der georgischen Bevölkerung auf beiden Seiten der Verwaltungslinie zugutekommen werde. Die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, bekräftigte zudem, dass die USA den Anspruch von Georgien auf territoriale Integrität und Souveränität voll unterstützten.

Ähnlich äußerte sich die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Federica Mogherini: Die EU unterstütze Georgien und die neue Initiative, die „Brücken über die Trennlinien hinweg baut und humanitäre Probleme adressiert.“ Janos Herman, Botschafter der EU in Georgien nannte die Initiative ein „kraftvolles Zeichen für Georgiens unermüdliche Bemühungen um den Austausch mit den Bürgern in den besetzten Gebieten.“

„Brücken über Trennlinien bauen“

Unterstützung für „Ein Schritt in eine bessere Zukunft“ wurde auch von den Botschaftern zahlreicher europäischer Länder in Georgien geäußert. Martina Quick, die schwedische Gesandte, nannte die Maßnahmen „einen mutigen Schritt“. Jos Douma, Botschafter der Niederlande, sprach von einer mutigen Initiative, die aller Unterstützung verdiene. Die deutsche Botschafterin Heike Peitsch begrüßte die Initiative gleichfalls. Als Deutsche wisse sie um den Wert von Maßnahmen, die der Verbesserung der Lebensumstände von Menschen auf beiden Seiten einer Trennlinie dienten, so Heike Peitsch. Die georgische Regierung beweise „Mut und Weitsicht“ mit ihrer Politik der friedlichen Wiedervereinigung.
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