Besetzte Gebiete
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Weiterer Georgier an der Verwaltungslinie verschleppt
Erneut wurde ein georgischer Staatsbürger zum Opfer willkürlicher Verhaftungen durch Angehörige der Besatzungsbehörden - diesmal an der Verwaltungslinie zu Abchasien.

Als Grund für die Verhaftung gaben die süd-ossetischen De-facto Behörden einen angeblichen „illegalen Übertritt“ der Verwaltungslinie an.

Der Fall ereignet sich zu einer Zeit, in der man in Georgien noch immer auf die Überführung des Leichnams von Archil Tatunashvili wartet, der vor 20 Tagen unter ungeklärten Umständen in Süd-Ossetien zu Tode kam, nachdem er aus ebenfalls ungeklärtem Grund von der Polizei in Gewahrsam genommen worden war.

Trotz Bemühungen auch seitens der georgisch-orthodoxen Kirche und der vehementen Kritik durch mehrere internationale Institutionen scheint es bezüglich einer Überführung des Leichnams bislang kein Einlenken seitens der süd-ossetischen De-facto Behörden zu geben.
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