Besetzte Gebiete
Georgien besteht auf Auslieferung des Mörders Kanji-Ogli
Im Rahmen eines Treffens der Konfliktparteien um die von Russland besetzte, georgische Region Abchasien haben Vertreter Georgiens ihre Forderung auf Auslieferung des in Abwesenheit verurteilten Mörders Kanji-Ogli bekräftigt.

Kanji-Ogli hatte im Mai 2016 Giga Otkhozoria an einem Transitpunkt in Khurcha in Zugdidi verfolgt und auf georgischem Territorium vor laufenden Überwachungskameras erschossen. Ein georgisches Gericht hatte Kanji-Ogli daraufhin in Abwesenheit zu 14 Jahren Haft verurteilt. Von den abchasischen De-Facto-Behörden wurde Kanji-Ogli hingegen nach wenigen Monaten Hausarrest freigelassen.

Unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen und der Beobachtungsmission der Europäischen Union (EUMM) waren die Konfliktparteien zum 52. Mal zusammengekommen. Die Gespräche sind Teil des sogenannten Incident Prävention and Response Mechanism (IPRM).

Weitere Gesprächsthemen waren die Befestigung der Verwaltungslinie durch russische Soldaten; die anhaltenden Proteste auf abchasischer Seite nach der Freilassung eines Georgiers aus abchasischer Haft, sowie Militärübungen auf beiden Seiten.

Die Vermittler der EUMM empfahlen, die verfügbaren Kommunikationskanäle häufiger zu nutzen - nicht nur, aber auch um die jeweils andere Seite frühzeitig über militärische Übungen zu informieren.

Im Rahmen eines Treffens der Konfliktparteien um die von Russland besetzte, georgische Region Abchasien haben Vertreter Georgiens ihre Forderung auf Auslieferung des in Abwesenheit verurteilten Mörders Kanji-Ogli bekräftigt.

 

Kanji-Ogli hatte im Mai 2016 Giga Otkhozoria an einem Transitpunkt in Khurcha in Zugdidi verfolgt und auf georgischem Territorium vor laufenden Überwachungskameras erschossen. Ein georgisches Gericht hatte Kanji-Ogli daraufhin zu 14 Jahren Haft verurteilt. Von den abchasischen De-Facto-Behörden wurde Kanji-Ogli hingegen nach wenigen Monaten Hausarrest freigelassen.

 

Unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen und der Beobachtungsmission der Europäischen Union (EUMM) waren die Konfliktparteien zum 52. Mal zusammen gekommen. Die Gespräche sind Teil des sogenannten Incident Prävention and Response Mechanism (IPRM).

 

Weitere Gesprächsthemen waren die Befestigung der Verwaltungslinie durch russische Soldaten; die anhaltenden Proteste auf abchasischer Seite nach der Freilassung eines Georgiers aus abchasischer Haft, sowie Militärübungen auf beiden Seiten.

 

Die Vermittler der EUMM empfahlen, die verfügbaren Kommunikationskanäle häufiger zu nutzen - nicht nur, aber auch um die jeweils andere Seite frühzeitig über militärische Übungen zu informieren.

Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Nachrichtenagenturen melden den Tod eines georgischen Staatsbürgers, der zuvor nach Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden war.
Auch die jüngsten Verhandlungen um ein Handelsabkommen zwischen Georgien und Russland blieben ohne konkreten Abschluss.
Die USA haben den abermals wachsenden Druck Russlands auf die besetzten Gebiete in Georgien in einer offiziellen Stellungnahme verurteilt. Darin heißt es: „Die Position der USA hinsichtlich der Gebiete von Abchasien und Süd-Ossetien ist unbeirrbar: Die USA unterstützen vollends die territoriale Integrität von Georgiens international anerkannten Landesgrenzen.“