Besetzte Gebiete
CC0 Creative Commons License
Abchasien verzeichnet schwere Ernteausfälle
Nicht nur die Landwirtschaft im Rest von Georgien scheint von der Marmorierten Baumwanze betroffen zu sein. In Abchasien sollen sich dramatische Ernteausfälle abzeichnen, die die wirtschaftliche Lage des durch Russland besetzten Gebietes noch unsicherer machen.

So soll vor allem die Ernte von Mandarinen drastisch geschrumpft sein: von 27.000 Tonnen in 2016 auf nur noch 16.000 Tonnen in 2017. Auch der Export der Früchte habe sich dementsprechend negativ entwickelt. Wurden im Vorjahreszeitraum noch 4.000 Tonnen an den Haupthandelspartner Russland ausgeführt, sollen es dieses Jahr nur noch rund 1.500 Tonnen gewesen sein.

Ähnlich soll es sich mit anderen subtropischen Früchten verhalten, wie die Ananas-Guave oder die Kaki-Frucht, deren Ernte um bis zu zwei Drittel zurückgegangen sein sollen.

Aufgrund weiterer Schädlinge, die diverse landwirtschaftliche Produkte seit kurzem befallen, werde der Ernteertrag für das kommende Jahr noch niedriger eingeschätzt.

Für das ohnehin schon wirtschaftlich geschwächte besetzte Gebiet könnten diese Zahlen teils bedrohliche Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage mit sich bringen.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Der Ausschuss für Menschenrechte und zivile Integration des Georgischen Parlaments diskutierte jüngst mit Vertretern von nationalen und internationalen Organisationen sowie Regierungsvertretern über die großen Herausforderungen hinsichtlich der Rechte von Kindern in den von Russland besetzten Gebieten.

Zehn Tage nachdem die Georgierin Maia Otinashvili von De-facto-Truppen der von Russland besetzten Region Tskhinvali / Süd-Ossetien verschleppt worden war, ist sie nun wieder freigekommen.
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes durfte nach Tagen der Verhandlungen die nach Tskhinvali verschleppte Georgierin Maia Otinashvili besuchen. Gerüchte, Otinashvili sei im Zuge ihrer Verschleppung oder im Gewahrsam körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen, hat die Organisation bislang weder bestätigt noch dementiert.
Eigentlich wollte er in seiner Pressekonferenz über die De-facto-„Staatsbürgerschaft“ von Bewohnern der von Russland besetzten georgischen Region Abchasien sprechen. Stattdessen trat der De-facto-Präsident von Abchasien, Vitaly Gabnia, überraschend von seinem Amt zurück.
Das De-facto-Regime der von Russland besetzten georgischen Region Abchasien hat ein neues Gesetz verabschiedet, das jedwede „Handlung gegen die Souveränität von Abchasien“ mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft.