Außenpolitik
© Büro des Premierministers von Georgien
Vertiefung der Beziehungen zwischen Georgien und den USA
Der georgische Außenminister Mikheil Janelidze ist nach Washington, D.C. gereist um dort in den nächsten Tagen mit Vertretern der Trump-Administration über die mögliche Ausweitung der georgisch-amerikanischen Handelsbeziehungen und der politischen Zusammenarbeit zu diskutieren.

Der Besuch kommt nur wenige Wochen nachdem der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili für mehrere Tage in Washington war und dabei unter anderem für einen „Georgia Support Act“ geworben hatte. Der „Act“ soll alle bisherigen Kooperationsformate vereinigen. Der Zeitpunkt für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern sei „ günstig“, nicht zuletzt deshalb, weil in Washington im Zuge des Falls Skripal schärfer im Ton gegenüber Russland schärfer geworden sei, sagte der georgische Präsident.

Zeitgleich mit dem Besuch Janelidzes in Washington, reiste Will Hurd, Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus für den Bundesstaat Texas, nach Tbilisi. Vom georgischen Premierminister Giorgi Kvirikasvhvili ließ sich Hurd über die demokratische und wirtschaftliche Entwicklung Georgiens informieren. Hurd zeigte sich anschließend beeindruckt von dem „durchweg positiven Weg“, den Georgien gehe und versicherte, dass auch aus dem Abgeordnetenhaus volle Unterstützung für den georgischen Anspruch auf die Wiederherstellung seiner territorialen Integrität komme. Die US-Regierung hat ihre Unterstützung dafür mehrmals bekräftigt.
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