Politik
© Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten von Georgien
Staatsminister für EU-Integration Dolidze auf Arbeitsbesuch in Berlin
Victor Dolidze traf während seines Arbeitsbesuches in Berlin verschiedene Vertreter der deutschen Politik und nahm an Diskussionen über die Zukunft von Europa teil.

Der Besuch steht einerseits im Zeichen der deutsch-georgischen Partnerschaft, andererseits dient er auch für Sondierungsgespräche vor dem Ende November anstehenden Gipfeltreffen der EU-Mitgliedsstaaten mit den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft. In einem Gespräch mit dem CDU-Politiker und Obmann für Auswärtige Angelegenheiten in seiner Fraktion, Roderich Kiesewetter, wurde Georgiens Rolle im europäischen Gefüge diskutiert.

Darüber hinaus nahm Dolidze an Diskussionsrunden der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung und der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung teil. Themen waren unter anderem die innereuropäische Zusammenarbeit, die Integration von Georgien in die europäische und transatlantische Gemeinschaft, sowie die Bedeutung von strategischer Kommunikation von Seiten der EU.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Der georgische Präsident Giorgi Margvelashvili hat den bisherigen Vize-Außenminister David Dondua zum neuen Botschafter von Georgien in der Republik Österreich ernannt. Mit dem Posten als Botschafter in Österreich verbindet sich das Amt des Vertreters von Georgien in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Erneut nehmen verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine Aussage der georgischen Präsidentschaftskandidatin Salome Zurabishvili zum Anlass für vehemente Kritik.
Der Leiter des Nationalen Zentrums zur Seuchenbekämpfung (NCDC), Amiran Gamkrelidze, hat Behauptungen russischer Medien dementiert, wonach im nahe der georgischen Hauptstadt Tbilisi gelegenen „Richard-Lugar-Zentrum“ illegale Experimente und Forschungen zur Herstellung von Biowaffen durchgeführt würden.
Vom 11.–12. September 2018 fand die nunmehr vierte Ausgabe der vom McCain Institute und dem Economic Policy Research Centre (EPRC) organisierten Tbilisi International Conference statt. Sie stand dieses Jahr unter dem provokativen Titel „World in 2018: Upside Down?”
Auch zum Thema EU-Mitgliedschaft erhofften sich viele Menschen in Georgien mindestens ermutigende Aussagen von der Bundeskanzlerin – und bekamen diese auch, wenngleich im Rahmen einer realistischen Perspektive, die im übrigen auch vom georgischen Premierminister Mamuka Bakhtadze unterstrichen wurde: