Außenpolitik
© Ministerium für Äußere Angelegenheiten von Georgien
Jubiläums-Ausstellung eröffnet:
100 Jahre Demokratische Republik Georgien
Einblick in die diplomatische Geschichte von Georgien: Anlässlich des 100. Jubiläums der Gründung der Demokratischen Republik Georgien eröffnete Vize-Premierminister und Außenminister Mikheil Janelidze eine Sonderausstellung in Tbilisi.

Diese entstand in Kooperation zwischen dem georgischen Außenministerium und dem Zentrum Georgische Demokratische Republik. Die Ausstellung gibt Einblick in die Entstehung der Republik und die Bemühungen, die die damalige Politik des Landes unternommen hatte, um sowohl die Unabhängigkeit als auch die Demokratie des Landes zu festigen.

Janelidze würdigte die Leistung der damaligen Entscheidungsträger: „Mit äußerst dürftigen Mitteln zur Hand gaben georgische Diplomaten ihr Äußerstes, um die junge Demokratie international zu bewerben und international hochrangige Amtsträger nach Georgien einzuladen, so dass georgische Interessen und Positionen auch weit über die Landesgrenzen wahrgenommen werden konnten.“

In sehr kurzer Zeit habe man damals sehr viel erreicht, so Janelidze. Dies sei nun mit umfassenden Unterlagen und historischen Belegen in der Ausstellung dokumentiert.

Erste Besucher erkunden die Ausstellung am Eröffnungstag. (Ministerium für Äußere Angelegenheiten von Georgien)
Erste Besucher erkunden die Ausstellung am Eröffnungstag. (© Ministerium für Äußere Angelegenheiten von Georgien)

Die Demokratische Republik Georgien wurde nach dem Zusammenbruch des russischen Kaiserreiches und dem Auseinanderbrechen der Transkaukasischen Föderation am 26. Mai 1918 proklamiert. Deutschland unterstützte damals maßgeblich die Bildung der ersten, unabhängigen Republik von Georgien. Nur zwei Tage nach Proklamation war Deutschland das erste Land, das die georgische Republik anerkannte.

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