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Deutlich weniger Asylsuchende aus Georgien in Deutschland
Aktuellen Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zufolge sinkt die Anzahl georgischer Staatsbürger, die in Deutschland Asyl beantragen, deutlich.

Waren es im März (externer Link) noch insgesamt 544 Anträge, beliefen sich die Zahlen für April (externer Link) nur noch auf 330. Im Mai lag die Anzahl der Anträge nur noch bei 214. Proportional zur Gesamtanzahl aller Asylanträge im Monat Mai (12.494), machen georgische Antragssteller nur noch einen Bruchteil von 0,017% aus.

Früchte guter Zusammenarbeit

Die stark sinkenden Zahlen können als Erfolg der georgischen Politik und der zuletzt vom Bundesinnenministerium als „engen Austausch“ mit „sehr, sehr guten Gesprächen“ bezeichneten Zusammenarbeit gewertet werden. Seit Jahresanfang hat die georgische Regierung ihre Bemühungen abermals verstärkt, um den Missbrauch der EU-Visaliberalisierung durch Georgierinnen und Georgier, die sogenannte „unbegründete Asylanträge“ stellen, zu unterbinden.

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