Politik
Kondolenzbekundungen nach Flugzeugunglück in Russland
Mehrere Vertreter der georgischen Regierung haben Kondolenzbekundungen nach Russland geschickt, in Reaktion auf das Flugzeugunglück nahe der russischen Hauptstadt, bei dem alle 71 Menschen an Bord ums Leben kamen.

Unter anderem drückte Präsident Giorgi Margvelashvili sein Beileid gegenüber den Angehörigen der Opfer aus. Auch Premierminister Giorgi Kvirikashvili zeigte sich betroffen und schickte eine Kondolenznachricht an „alle russischen Bürgerinnen und Bürger“.

Beobachter werteten die Bekundungen auch als ein Zeichen an die russische Politik. Auch wenn die offiziellen diplomatischen Beziehungen seit dem August-Krieg 2008 eingestellt sind und das Verhältnis durch die russische Besetzung von georgischen Regionen weiterhin schwer belastet wird, sei der Austausch auf menschlicher Ebene möglich und geboten.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Der ehemalige Direktor des Demirel-Colleges in Tbilisi, Mustafa Çabuk, wurde in Tbilisi auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Noch steht die Entscheidung über seine Auslieferung an die Türkei aus.
Essen ist seine Leidenschaft. Jetzt wurde sie ihm zum Verhängnis. Ausgerechnet in einem georgischen Restaurant im Zentrum von Kiew wurde Mikheil Saakashvili heute erneut verhaftet - aber diesmal professioneller.
Die georgische Regierung hat Unterstellungen des in Aserbaidschan inhaftierten Journalisten Afghan Mukhtarli zurückgewiesen, sie habe von seiner Entführung gewusst oder sei womöglich daran beteiligt gewesen.
Dem ehemaligen Direktor des Demirel-Colleges in Tbilisi, Mustafa Çabuk, droht die Auslieferung an die Türkei. In letzter Instanz hat das zuständige Berufungsgericht seinen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling abgelehnt.