Politik
Angehörige von Afghan Mukhtarli sterben bei Gas-Unfall
Die Schwester des aus Georgien nach Aserbaidschan entführten und dort inhaftierten Journalisten und Regimekritikers Afghan Mukhtarli und zwei ihrer Kinder starben bei einem Haushaltsunglück an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Medienberichten zufolge wird vermutet, dass starker Wind die Flamme im Ofen gelöscht hatte und daraufhin das tödliche Gas austrat und die schlafende Familie unbemerkt vergiftete. Die Mutter und zwei ihrer Kinder wurden tot aufgefunden, ein drittes Kind überlebte das Unglück, das sich in der aserbaidschanischen Stadt Zagatala ereignete.

Mukhtarli war im Sommer vergangenen Jahres unter nach wie vor ungeklärten Umständen aus dem georgischen Exil entführt und in Aserbaidschan aufgegriffen und verhaftet worden. Seine Anwälte erklärten, Mukhtarli wolle bei den aserbaidjanischen Behörden ein Gesuch einreichen, um zumindest für die Dauer der Trauerfeierlichkeiten aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden.
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