Georgische Kultur in Deutschland
Der Essayfilm von Lapauri und Tarielaschwili ist das Ergebnis ihrer vier Jahre währenden Beschäftigung mit Giwi Margwelaschwili und seinem Stück, die die Regisseure an die unterschiedlichsten Orte geführt hat. Orte, an denen das Vergangene und das Gegenwärtige wie übereinander projiziert erscheinen: Archive, Ruinen, verlassene Bibliotheken, Kinos, Rudimente von Räumen, in denen die Gespenster der Geschichte wirken.
Am ersten Tag seines offiziellen Besuchs in Berlin traf sich der georgische Außenminister Mikheil Janelidze mit Vertreterinnen und Vertretern der georgischen Diaspora in Berlin. Im Mittelpunkt standen vor allem die Deutsch-Georgischen Beziehungen.
Auf der Messe für Gegenwartskunst FAR OFF, die in Köln noch bis zum 30. April 2017 dauert, ist die georgische Kunstszene mit rund einem Dutzend zeitgenössischer Künstler überdurchschnittlich stark vertreten.
Am 26.04.2017 traf sich der georgische Außenminister Mikheil Janelidze mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel in Berlin. Gemeinsam gaben Sie den Startschuss zum Deutsch-Georgischen Jahr.
Ein georgisches Restaurant lädt zu einer Supra bei Chatschapuri und Schaschlikspießen vom Holzofengrill ein. Ein Weinladen bietet original georgischen Kvevri-Wein. Und ein georgischer Frauenchor stimmt mehrstimmige Gesänge an: Das südöstlichste Land Europas ist in der Hansestadt angekommen.
Unter Lesern, Autoren und Verlegern gilt die Leipziger Buchmesse seit je als eine „Messe der Begegnung“. In diesem Jahr sind 15 georgische Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit dabei.
Der georgische Regisseur Vakhtang Jajanidze wurde mit seinem Film „Gamosvla“ („Exodus“) zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb des 29. Internationalen Kurzfilmfestivals Dresden eingeladen.