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Literatur- und Übersetzerpreis „Brücke Berlin“ für Burchuladzes „Touristenfrühstück“
Der diesjährige „Brücke Berlin“ Literatur- und Übersetzerpreis geht an den georgischen Autor Zaza Burchuladze und seine Übersetzerin Natia Mikeladse-Barsoliani für den Roman „Touristenfrühstück“.

Das Jurymitglied Jürgen Jakob Becker vom Literarischen Colloquium Berlin kommentiert die Preisvergabe: „Touristenfrühstück ist der im Berliner Exil geschriebene Roman eines Autors, der von den Dämonen, den Absurditäten, aber auch den glücklichen Gegenbildern seiner Vergangenheit in Tbilissi heimgesucht wird. Der mit schwarzem Humor durchtränkte Text zeigt eine Innenansicht des Exils als conditio humana. Natia Mikeladse-Bachsoliani bringt in ihrer Übersetzung den pointenreichen Text in all seiner Lakonie zum Leuchten.

Der Roman erschien in deutscher Fassung im Februar 2017 im Blumenbar Verlag.

Der „Brücke Berlin“-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und geht zur Hälfte an den Autor und an die Übersetzerin. Der Preis wird alle zwei Jahre von der BHF BANK Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, dem Literarischen Colloquium Berlin und dem Deutschen Theater Berlin vergeben.
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