Tourismus
Lizenz: CC0 Creative Commons
Werbekampagne in 14 Ländern: Vom Geheimtipp zum Top-Ziel
Georgien bereitet sich auf die Hochsaison des Tourismus vor: Auch in diesem Jahr soll der positive Trend im Bereich Tourismus, einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes, fortgesetzt werden. Eine großangelegte Marketingkampagne soll dazu beitragen. Sie startet dieser Tage in 14 verschiedenen Ländern, darunter auch Deutschland, Italien, Russland, der Türkei und der Ukraine.

Medial setzt die Kampagne hauptsächlich auf das Internet: Eine Kombination aus Facebook, Google, Instagram, Youtube und Mail.ru soll für maximale Streuung und „Multiplier-Effekt“ sorgen. Spots im Fernsehen sind nur in Russland, Kasachstan, der Ukraine und in Belarus geplant. Die Planung und Erstellung der Kampagnen wurde von Google unterstützt.

Der Aufwand hat seinen Preis: Umgerechnet rund 1,3 Million Euro kostet die Online-Kampagne. Weitere 1,54 Million Euro sind für die Ausstrahlung von Fernsehspots vorgesehen.

Doch es gibt gute Gründe für eine solche Investition. Der georgische Tourismussektor erfährt seit einigen Jahren ein stetiges Wachstum und stellt eine immer wichtigere Einnahmequelle dar. Allein in den ersten drei Quartalen in 2016 spülte der Tourismussektor knapp 1,69 Milliarden US-Dollar in die georgischen Kassen. Gastronomie, Hotellerie, Transport- und Reiseunternehmen sind die großen Profiteure. Doch es geht bei der Betrachtung des florierenden Tourismussektors freilich nicht nur um Einnahmen und Profit – es geht auch um die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die angesichts einer noch immer hohen Arbeitslosenquote dringend benötigt werden.
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Europa ist ein bisschen näher zusammengerückt: Die deutsche Hauptstadt und die georgische Hauptstadt sind ab heute per Direktflug miteinander verbunden. Das erste Flugzeug auf der neuen Verbindung ist auf dem Flughafen Schönefeld in Berlin gelandet.
Nachdem im georgischen Ski-Ort Gudauri ein Skilift plötzlich rückwärts fuhr, erheblich beschleunigte und deshalb die Fahrgäste regelrecht herauskatapultiert hat, gab der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili eine Erklärung ab:
Ein Sessellift fuhr im georgischen Ski-Ort Gudauri aus bislang ungeklärten Gründen plötzlich rückwarts und beschleunigte stark. Passagiere mussten aus dem Lift springen oder wurden am Ende der Bahn aus den Sesseln geschleudert.