Kultur
Wiederbelebung einer alten deutsch-georgischen Kulturgesellschaft
In der georgischen Botschaft in Berlin wurde vor zwei Tagen die Gründung, und gewissermaßen die Wiederbelebung, der Rustaveli-Gesellschaft gefeiert, deren deutsche Vorgängerin 1922 entstand.

Benannt nach dem größten georgischen Schriftsteller der Geschichte steht die Gesellschaft für den kulturellen Austausch zwischen Georgien und Deutschland. Lothar Müller, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, zeigt in seinem Beitrag auf, wie der kulturelle Austausch zwischen Deutschland und Georgien entstand und warum die neue Rustaveli-Gesellschaft gleichzeitig für mehr steht, als nur Literatur und Kultur. Georgien strebt nach Westen und will auf seinen Erfolg dabei aufmerksam machen. Die Rustaveli-Gesellschaft wird daher auch die Frankfurter Buchmesse 2018 begleiten – Georgien ist dann Gastland.

Den Artikel von Lothar Müller zur Gründung der Rustaveli-Gesellschaft, deren Bedeutung und Geschichte, sowie das georgische Nationalepos „Der Recke im Tigerfell“ finden Sie auf der Online-Plattform der Süddeutschen Zeitung (externer Link).

Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Auf der Frankfurter Buchmesse wird Georgien im Oktober Ehrengastland sein. Die soeben eröffnete Buchmesse in Leipzig ist der Auftakt für ein Jahr, das georgische Literatur in seiner ganzen, unbekannten Vielfalt nach Deutschland bringen wird. Das Motto lautet „Georgia – Made by Characters“ was so vielsagend wie vielversprechend ist. Denn „Character“ meint im Englischen „Buchstabe“ genauso wie „Charakter“.
Die Jury der SWR Bestenliste hat den Roman „Dagny oder ein Fest der Liebe“ des georgischen Autors Zurab Karumidze im Februar 2018 auf den dritten Platz gewählt.