Innenpolitik
Lizenz: CC0 Creative Commons
„Freedom House“-Bericht zur Internetfreiheit: Georgien ein „freies Land“
Der Internetzugang und die Nutzung aller Onlineressourcen in Georgien wird im internationalen Vergleich als frei bewertet. Zu diesem Fazit kommt ein Bericht der Nichtregierungsorganisation Freedom House.

Georgien wurde auf einer Gesamtskala von 0 (frei) bis 100 (nicht frei) mit 24 Punkten bewertet, gleichauf mit Großbritannien und vor Italien (25 Gesamtpunkte). Deutschland erreichte 20 Punkte. Die Wertung setzt sich aus drei Kategorien zusammen: Zugangsbeschränkungen (Georgien: 7/25 Punkten), Inhaltsbeschränkungen (Georgien: 6/35 Punkten), Verletzung von Nutzerrechten (11/40 Punkten). Je weniger Punkte in den einzelnen Kategorien erreicht werden, desto freier das Internet. Die Punkte aus den drei Kategorien ergeben zusammenaddiert die Gesamtwertung.

Georgien seit 2012 als „frei“ eingestuft

Laut Freedom House würden 50% der 3,7 Millionen Georgier das Internet benutzen. Einige Kommunikationsseiten und -apps seien gesperrt. Der Report bezieht sich dabei speziell auf eine temporäre Sperrung des Videoportals Vimeo. Jeglicher politischer oder sozialer Inhalt sei aber frei verfügbar, so der Bericht.

War Georgien 2011 mit 35 Gesamtpunkten noch als „teilweise frei“ eingestuft worden, wird das Land seit 2012 (30 Punkte) als „frei“ gewertet. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich Georgien 2017 um einen Punkt (von 26 auf 25). Insgesamt 65 Länder, in denen 88% der weltweiten Internetbenutzer beheimatet sind, wurden von Freedom House analysiert.

Den vollständigen Bericht zu Georgien finden Sie hier (externer Link) und eine tabellarische Ansicht zum Vergleich aller untersuchter Länder hier (externer Link).
Print E-mail
FaceBook Twitter Google
Ähnliche Nachrichten
Es war eine umstrittene Entscheidung: Der Rat des georgischen Nationalen Zentrums für Qualität und Entwicklung von Bildung hat der International Black Sea University (IBSU) die Genehmigung entzogen, die es der Universität erlaubt neue Studenten für das kommende akademische Jahr aufzunehmen.
Neueste Technologie wird in Zukunft den kompletten georgischen Luftraum auf höchstem internationalen Niveau überwachen.
Mit der Gesetzesänderung, die eine doppelte Staatsbürgerschaft für Georgierinnen und Georgier ermöglicht, können ehemalige Staatsbürger, die diese für eine andere aufgeben mussten, nun wiedererlangen.
Der georgische Parlamentspräsident Irakli Kobakhidze, der ebenfalls Mitglied der Regierungspartei „Georgischer Traum“ ist, hat die jüngsten Aussagen der Präsidentschaftskandidatin Salome Zurabishvili zum Auslöser des Augustkrieges von 2008 verteidigt.
Ein Jahr nach dem Ende des „Augustkrieges“ reiste Armin Huttenlocher, im Sommer 2009, in das Gebiet nahe der sogenannten Verwaltungslinie des von Russland besetzten Süd-Ossetien.

Direkt an der Hauptstraße stand früher das Haus von Giorgi M.: