Gesellschaft / Geschichte
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Patriarch Ilia II zum 100. Jahrestag georgischer Unabhängigkeit
In einer Botschaft an die Gemeinschaft der Gläubigen anlässlich des 100. Jahrestages der ersten Unabhängigkeit Georgiens hat das Oberhaupt der georgisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Ilia II, auch Grundlagen für ein starkes, souveränes Georgien beschrieben.

Neben der Wiederherstellung der territorialen Integrität von Georgien nannte der Patriarch auch die „Unantastbarkeit der eigenen Sprache“ und die „Festigkeit im Glauben“ als „Säulen einer starken georgischen Gesellschaft“. Insbesondere die spirituelle und intellektuelle Kapazität der modernen georgischen Gesellschaft müsse weiterentwickelt werden, so der Patriarch, ohne dass Traditionen und überlieferte Werte dabei vergessen werden würden.

Ilia II: „Menschenrechte müssen geschützt werden“

Als oberstes Gebot bezeichnete der Patriarch die Einhaltung der Menschenrechte und nahm damit unverkennbar Bezug auf die Verschleppung und Ermordung von georgischen Staatsbürgern durch die De-facto-Regime der besetzten Gebiete, die zunehmende Unterdrückung der Bevölkerung in diesen Gebieten und die andauernden ethnischen Vertreibungen.
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